BURNOUT VERMEIDEN

Burnout-Prävention für Unternehmen

Warum benötigen Unternehmen heute Burnout-Prävention? In der modernen, leistungsorientierten und digitalisierten Gesellschaft haben sich die Spielregeln am Arbeitsmarkt verändert. Psychischer Stress, Bewegungsmangel, ein raues Betriebsklima, Überforderung und Angst um den Job sind für viele Menschen tägliche Begleiter geworden. Aus diesen Faktoren kann sich im schlechten Fall sogar eine Krise entwickeln. Wenn Stress so lange anhält, dass Unterbrechungen des Alltags wie etwa das Wochenende oder ein Urlaub nicht mehr zur Erholung ausreichen, kann aus Stress ein Burnout entstehen.

Burnout schadet auch den Unternehmen

Wenn Sie ein Unternehmen führen, stehen Sie in der Verantwortung, für Ihre Mitarbeiter – und ebenso für sich selbst – vorbeugende Maßnahmen zu treffen. Dass Führungskräfte selbst auch gefährdet sind, nehmen diese oft zu spät wahr. Damit schadet Burnout Unternehmen, lange schon bevor er überhaupt diagnostiziert wird.

Welche volks- und betriebswirtschaftlichen Kosten Burnout tatsächlich erzeugt, lässt sich leider nur sehr ungenau schätzen. Viele Faktoren wirken auf die Berechnung ein und die Berechnungsweise spielt natürlich ebenfalls eine große Rolle. Im Raum stehen ein- bis dreistellige Milliardenbeträge. Was bedeutet das für einen einzelnen Arbeitgeber, was kann er sich unter diesen Zahlen vorstellen?

Kosten in Höhe von 650 Euro/Tag

Laut AOK-Fehlzeitreport müssen Unternehmen aufgrund von psychischen Problemen pro Mitarbeiter 1,7 Fehltage im Jahr verbuchen. Dabei handelt es sich allerdings nicht in allen Fällen ursächlich um einen Burnout. Das Statistische Bundesamt gibt an, dass für den einzelnen Arbeitgeber Kosten in Höhe von 650 Euro/Tag entstehen, die burnoutgefährdete Mitarbeiter für den Betrieb verursachen.

Beispiel: Statistisch würde ein Betrieb mit 1.000 Mitarbeitern einen Krankheitsausfall von 1.700 Arbeitstagen mit etwa 1.100 000 Euro Kosten/Jahr haben.

Burnout ist teuer!

Wird ein Mitarbeiter wegen psychischer Störungen krankgeschrieben, kommt er – zumindest vorläufig – erst einmal nicht wieder. Die durchschnittliche Ausfallzeit beträgt 40 Tage. Die Behandlungskosten liegen übrigens deutlich höher als bei Frakturen.

Hinzu kommen Aspekte wie eine verringerte Arbeitsleistung in der Vorphase eines Burnouts, die demoralisierende Wirkung auf Kollegen und Mitarbeiter, die mögliche Abschreckung von Kunden. Die Folgewirkungen, die an Betroffenen zu beobachten sind, sind ebenfalls noch gar nicht einberechnet worden. Eine Burnout-Bekämpfung oder noch besser: Eine Vermeidung von Burnout lohnt sich nicht nur für den Betroffenen, sondern auch für die Unternehmen und Betriebe.

Burnout-Einzelcoaching und Burnout-Sprechstunde

Für Unternehmen biete ich Einzelcoaching für den einzelnen betroffenen oder gefährdeten Mitarbeiter oder auch ein betriebliches Coaching, zum Beispiel in Form einer Sprechstunde an. Beim Einzelcoaching wird jeweils nur die einzelne Coachingsitzung berechnet.

Ein betriebliches Coaching oder eine Burnout-Sprechstunde bietet sich an, wenn in Ihrem Unternehmen im Allgemeinen eine hohe Stress- oder Krisenbelastung vorliegt. In dem Fall vereinbaren wir eine Vorortsprechstunde, das heißt, ich bin ganz- oder halbtägig für einen vereinbarten Zeitraum in Ihrem Unternehmen.

Ihre Vorteile: Ihre Mitarbeiter können sich nah am Arbeitsplatz und ohne größeren Aufwand Hilfe einholen. Ein solches Angebot spart Zeit und wertet zugleich Ihr Unternehmen auf. Für das Unternehmen ist dies kostengünstiger, da hier nach Tages- bzw. Halbtagessatz abgerechnet wird und nicht nach jedem einzelnen Coaching.